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Einblicke in den Vertriebsinnendienst und darüber hinaus

  1. Umrechnung und Validierung von Einheiten als Teil der KI-Auftragserfassung

    Bei fast jedem Kundenbesuch kommt irgendwann derselbe Moment: Jemand aus dem Vertriebsinnendienst zeigt uns eine Bestellung und sagt sinngemäß „Bei diesem Kunden müssen wir immer aufpassen, der schreibt das anders." Meistens geht es dann nicht um Tippfehler oder fehlende Angaben – sondern um Einheiten. „50 Stk", „50 pcs", „50 ST". Gemeint ist dasselbe, gebucht wird es aber unterschiedlich schnell und unterschiedlich richtig.

    Nicht das große, sichtbare Problem also, sondern das kleine, ständige. Genau deshalb haben wir die Umrechnung und Validierung von Einheiten jetzt fest in die KI-Auftragserfassung eingebaut.

    Vier Stellen, an denen es im Alltag ständig hakt

    Ein Kunde aus der Elektronikbranche schreibt in seiner Bestellung mal „Kart.", mal „Kartons", mal einfach „KA". Für den Mitarbeiter im Innendienst ist das ein weiterer Moment des Innehaltens. Für unsere KI-Auftragserfassung ist es erkennbar dieselbe Einheit, die im ERP-System geführt wird – und entsprechend automatisch vereinheitlicht wird.

    Anspruchsvoller wird es, wenn zwischen Volumen und Gewicht umgerechnet werden muss – etwa wenn ein Kunde 800 Liter eines Öls bestellt, im ERP-System aber Kilogramm als Führungseinheit hinterlegt ist. Eine pauschale Umrechnung gibt es hier nicht, das Verhältnis zwischen Liter und Kilogramm hängt vom jeweiligen Produkt ab. Genau deshalb greift die KI-Auftragserfassung auf die produktspezifische Dichte aus den Stammdaten zurück und rechnet die Bestellung darüber zuverlässig in die richtige Einheit um. Das ist kein Rechentrick, sondern angewandtes Produktwissen – automatisch, ohne dass jemand im Innendienst die Dichtewerte im Kopf haben muss.

    Bestellt derselbe Kunde 20 Stück eines Steckverbinders, der in Kartons zu je 4 Stück ausgeliefert wird, passiert in der Praxis schnell ein Denkfehler – etwa die Annahme, es handle sich um 20 Kartons. Unsere KI-Auftragserfassung rechnet stattdessen korrekt: 5 Kartons.

    Und dort, wo eine Umrechnung wirklich keinen Sinn ergibt – etwa wenn eine Stückzahl für ein reines Gewichtsprodukt bestellt wird – wird nicht stillschweigend weitergebucht, sondern geflaggt. Der Innendienstleiter muss sich nicht darauf verlassen, dass jeder im Team jeden Sonderfall im Kopf hat.

    Ein Feature, das man vor allem daran merkt, dass ein Problem verschwindet

    Genau das macht die Einheitenvalidierung besonders: Sie fällt nicht durch ein neues Fenster oder einen zusätzlichen Klick auf, sondern dadurch, dass ein bestimmter Fehler einfach nicht mehr passiert. Keine falsch ausgelieferte Menge, weil eine Einheit übersehen wurde. Keine Rückfrage, ob „ST" wirklich „Stk" meint. In dieser Selbstverständlichkeit ist das im Vertriebsinnendienst bislang selten zu finden.

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  2. Umrechnung und Validierung von Einheiten als Teil der KI-Auftragserfassung

    Bei fast jedem Kundenbesuch kommt irgendwann derselbe Moment: Jemand aus dem Vertriebsinnendienst zeigt uns eine Bestellung und sagt sinngemäß „Bei diesem Kunden müssen wir immer aufpassen, der schreibt das anders." Meistens geht es dann nicht um Tippfehler oder fehlende Angaben – sondern um Einheiten. „50 Stk", „50 pcs", „50 ST". Gemeint ist dasselbe, gebucht wird es aber unterschiedlich schnell und unterschiedlich richtig.

    Nicht das große, sichtbare Problem also, sondern das kleine, ständige. Genau deshalb haben wir die Umrechnung und Validierung von Einheiten jetzt fest in die KI-Auftragserfassung eingebaut.

    Vier Stellen, an denen es im Alltag ständig hakt

    Ein Kunde aus der Elektronikbranche schreibt in seiner Bestellung mal „Kart.", mal „Kartons", mal einfach „KA". Für den Mitarbeiter im Innendienst ist das ein weiterer Moment des Innehaltens. Für unsere KI-Auftragserfassung ist es erkennbar dieselbe Einheit, die im ERP-System geführt wird – und entsprechend automatisch vereinheitlicht wird.

    Anspruchsvoller wird es, wenn zwischen Volumen und Gewicht umgerechnet werden muss – etwa wenn ein Kunde 800 Liter eines Öls bestellt, im ERP-System aber Kilogramm als Führungseinheit hinterlegt ist. Eine pauschale Umrechnung gibt es hier nicht, das Verhältnis zwischen Liter und Kilogramm hängt vom jeweiligen Produkt ab. Genau deshalb greift die KI-Auftragserfassung auf die produktspezifische Dichte aus den Stammdaten zurück und rechnet die Bestellung darüber zuverlässig in die richtige Einheit um. Das ist kein Rechentrick, sondern angewandtes Produktwissen – automatisch, ohne dass jemand im Innendienst die Dichtewerte im Kopf haben muss.

    Bestellt derselbe Kunde 20 Stück eines Steckverbinders, der in Kartons zu je 4 Stück ausgeliefert wird, passiert in der Praxis schnell ein Denkfehler – etwa die Annahme, es handle sich um 20 Kartons. Unsere KI-Auftragserfassung rechnet stattdessen korrekt: 5 Kartons.

    Und dort, wo eine Umrechnung wirklich keinen Sinn ergibt – etwa wenn eine Stückzahl für ein reines Gewichtsprodukt bestellt wird – wird nicht stillschweigend weitergebucht, sondern geflaggt. Der Innendienstleiter muss sich nicht darauf verlassen, dass jeder im Team jeden Sonderfall im Kopf hat.

    Ein Feature, das man vor allem daran merkt, dass ein Problem verschwindet

    Genau das macht die Einheitenvalidierung besonders: Sie fällt nicht durch ein neues Fenster oder einen zusätzlichen Klick auf, sondern dadurch, dass ein bestimmter Fehler einfach nicht mehr passiert. Keine falsch ausgelieferte Menge, weil eine Einheit übersehen wurde. Keine Rückfrage, ob „ST" wirklich „Stk" meint. In dieser Selbstverständlichkeit ist das im Vertriebsinnendienst bislang selten zu finden.

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  1. Umrechnung und Validierung von Einheiten als Teil der KI-Auftragserfassung

    Bei fast jedem Kundenbesuch kommt irgendwann derselbe Moment: Jemand aus dem Vertriebsinnendienst zeigt uns eine Bestellung und sagt sinngemäß „Bei diesem Kunden müssen wir immer aufpassen, der schreibt das anders." Meistens geht es dann nicht um Tippfehler oder fehlende Angaben – sondern um Einheiten. „50 Stk", „50 pcs", „50 ST". Gemeint ist dasselbe, gebucht wird es aber unterschiedlich schnell und unterschiedlich richtig.

    Nicht das große, sichtbare Problem also, sondern das kleine, ständige. Genau deshalb haben wir die Umrechnung und Validierung von Einheiten jetzt fest in die KI-Auftragserfassung eingebaut.

    Vier Stellen, an denen es im Alltag ständig hakt

    Ein Kunde aus der Elektronikbranche schreibt in seiner Bestellung mal „Kart.", mal „Kartons", mal einfach „KA". Für den Mitarbeiter im Innendienst ist das ein weiterer Moment des Innehaltens. Für unsere KI-Auftragserfassung ist es erkennbar dieselbe Einheit, die im ERP-System geführt wird – und entsprechend automatisch vereinheitlicht wird.

    Anspruchsvoller wird es, wenn zwischen Volumen und Gewicht umgerechnet werden muss – etwa wenn ein Kunde 800 Liter eines Öls bestellt, im ERP-System aber Kilogramm als Führungseinheit hinterlegt ist. Eine pauschale Umrechnung gibt es hier nicht, das Verhältnis zwischen Liter und Kilogramm hängt vom jeweiligen Produkt ab. Genau deshalb greift die KI-Auftragserfassung auf die produktspezifische Dichte aus den Stammdaten zurück und rechnet die Bestellung darüber zuverlässig in die richtige Einheit um. Das ist kein Rechentrick, sondern angewandtes Produktwissen – automatisch, ohne dass jemand im Innendienst die Dichtewerte im Kopf haben muss.

    Bestellt derselbe Kunde 20 Stück eines Steckverbinders, der in Kartons zu je 4 Stück ausgeliefert wird, passiert in der Praxis schnell ein Denkfehler – etwa die Annahme, es handle sich um 20 Kartons. Unsere KI-Auftragserfassung rechnet stattdessen korrekt: 5 Kartons.

    Und dort, wo eine Umrechnung wirklich keinen Sinn ergibt – etwa wenn eine Stückzahl für ein reines Gewichtsprodukt bestellt wird – wird nicht stillschweigend weitergebucht, sondern geflaggt. Der Innendienstleiter muss sich nicht darauf verlassen, dass jeder im Team jeden Sonderfall im Kopf hat.

    Ein Feature, das man vor allem daran merkt, dass ein Problem verschwindet

    Genau das macht die Einheitenvalidierung besonders: Sie fällt nicht durch ein neues Fenster oder einen zusätzlichen Klick auf, sondern dadurch, dass ein bestimmter Fehler einfach nicht mehr passiert. Keine falsch ausgelieferte Menge, weil eine Einheit übersehen wurde. Keine Rückfrage, ob „ST" wirklich „Stk" meint. In dieser Selbstverständlichkeit ist das im Vertriebsinnendienst bislang selten zu finden.

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  2. RPA oder KI-Agenten? Welche Automatisierung zu welchem Prozess passt

    „Wir automatisieren doch schon mit RPA – wozu brauchen wir jetzt auch noch KI-Agenten?" Diese Frage hören wir regelmäßig von IT-Leitern. Und sie ist nachvollziehbar. RPA hat sich für klar strukturierte, regelbasierte Prozesse bewährt. Im Vertriebsinnendienst stößt dieser Ansatz jedoch dort an Grenzen, wo Prozesse variieren und Entscheidungen erfordern. Genau hier liegt der Unterschied zwischen RPA und KI-Agenten.

    RPA und KI-Agenten automatisieren nicht dasselbe

    Beide Technologien werden unter dem Begriff „Automatisierung" zusammengefasst und deshalb oft miteinander verglichen. Doch sie folgen unterschiedlichen Prinzipien. RPA automatisiert die Ausführung. Ein Bot folgt vordefinierten Regeln und führt festgelegte Schritte aus. KI-Agenten setzen dagegen an einer anderen Stelle an. Sie bewerten Informationen, verstehen den Kontext und wählen innerhalb definierter Grenzen die passende Handlung. Es geht also nicht um eine intelligentere Variante von RPA, sondern um eine andere Form der Automatisierung.

    Der Unterschied zeigt sich dort, wo Prozesse variieren

    RPA funktioniert zuverlässig, solange Eingaben, Abläufe und Ergebnisse vorhersehbar sind. Im Vertriebsinnendienst ist das häufig anders. Kundenanfragen sind unterschiedlich formuliert, Angaben können fehlen, Dokumente variieren und immer wieder treten Ausnahmefälle auf. Ein RPA-Bot kann damit nur umgehen, wenn diese Fälle zuvor als Regeln definiert wurden. Andernfalls bricht der Prozess ab oder muss manuell übernommen werden.

    Das Problem ist deshalb nicht, dass RPA schlecht automatisiert. Die entscheidende Frage ist, ob sich der Prozess vollständig in feste Regeln übersetzen lässt.

    Wenn Prozesse Entscheidungen erfordern

    Genau hier kommen KI-Agenten ins Spiel. Sie können natürliche Sprache und unstrukturierte Informationen verarbeiten, unterschiedliche Informationen abgleichen und auf Basis des jeweiligen Kontexts die nächste Handlung auswählen. Bei Unsicherheit können sie einen Vorgang gezielt an einen Mitarbeiter übergeben, anstatt den Prozess einfach abzubrechen.

    Damit eignen sie sich besonders für Prozesse, in denen nicht jede mögliche Situation vorher definiert werden kann.

    Drei Fragen, um RPA von KI-Agenten zu unterscheiden

    Für die Wahl der passenden Technologie sind deshalb vor allem die Eigenschaften des Prozesses entscheidend:

    1. Wie stark variiert der Prozess? Kann das System mit unbekannten oder abweichenden Eingaben umgehen?

    2. Erfordert der Prozess Entscheidungen? Folgt das System festen Regeln oder muss es Informationen aus dem Kontext bewerten?

    3. Wie häufig verändert sich der Prozess? Bleibt der Ablauf stabil oder müssen Regeln regelmäßig angepasst werden?

    Wer diese drei Fragen ehrlich beantwortet, kann schnell einschätzen, ob im eigenen Vertriebsinnendienst RPA oder ein KI-Agent die richtige Wahl ist.

    Wo KI-Agenten im Vertriebsinnendienst Mehrwert schaffen

    Bei enmit setzen wir KI-Agenten dort ein, wo Prozesse durch hohe Varianz, manuelle Entscheidungen und zahlreiche Ausnahmefälle geprägt sind. Im Vertriebsinnendienst automatisieren unsere Lösungen unter anderem die Auftragserfassung, die Angebotserstellung und das E-Mail-Routing.

    Unsere Kunden erzielen dabei im Schnitt:

    • 90 % Zeitersparnis bei Routineprozessen

    • ROI in unter 6 Monaten

    • unter 1 % Fehlerquote in der automatisierten Verarbeitung

    Fazit: Nicht die Technologie entscheidet, sondern der Prozess

    RPA und KI-Agenten sind keine konkurrierenden Varianten derselben Technologie. RPA spielt seine Stärke dort aus, wo Abläufe stabil, regelbasiert und vorhersehbar sind. KI-Agenten werden dort interessant, wo Prozesse Kontextverständnis, Entscheidungen und den Umgang mit variierenden Eingaben erfordern.

    Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, welche Technologie moderner ist, sondern welche Automatisierung zum jeweiligen Prozess passt.

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  3. Wie generische KI-Agenten bei der Angebotserstellung scheitern

    Ein Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst bekommt eine Kundenanfrage per E-Mail: zehn Positionen, unterschiedliche Artikelnummern, eine handschriftliche Stückliste als Foto im Anhang. Bis das Angebot im ERP steht, hat er zwanzig Minuten damit verbracht, Artikel zu suchen, Preise zu prüfen und Daten von Hand zu übertragen.

    Das Problem liegt dabei selten am fehlenden Wissen – sondern daran, dass dieses Wissen nicht strukturiert vorliegt oder nicht mit den relevanten Systemen verbunden ist. Für die zuständige Person im Vertriebsinnendienst ist der Fall schnell nachvollziehbar, weil sie weiß, wo sie nachschauen muss – im ERP, im CRM, in der letzten E-Mail des Kunden. Für einen KI-Agenten wird es schwieriger, wenn genau diese Verbindung fehlt.

    Was kann ein generischer KI-Agent wirklich – und was nicht?

    Ein generischer KI-Agent kann Angebotstexte formulieren, Inhalte formatieren und aus Vorgaben einen sprachlich sauberen Entwurf erstellen. Genau darin liegt seine eigentliche Stärke.

    Ohne Anbindung an die relevanten Systeme und ohne einen klar definierten Prozess dahinter reicht das aber nicht für ein belastbares Angebot. Ihm fehlt der Zugriff auf validierte Artikeldaten, aktuelle Preise und den Kontext aus ERP, CRM und E-Mail. Die Folge: erfundene oder falsche Artikelnummern, nicht validierte Angaben, keine Einhaltung des eigentlichen Vertriebsprozesses. Am Ende muss das Angebot ohnehin manuell im ERP nachgepflegt werden – der Zeitaufwand bleibt bestehen, den die KI eigentlich reduzieren sollte.

    Die Herausforderung beginnt dort, wo ein Prozess stark von unternehmensspezifischen Regeln, Daten und Systemen abhängt – denn das ist nicht automatisch Bestandteil eines generischen Modells. Dabei gibt es typische Fälle:

    1. Relevantes Wissen liegt vielleicht schon digital vor – ist aber nicht strukturiert oder für einen KI-Agenten gar nicht zugänglich. Sonderabsprachen, individuelle Kundenwünsche oder Erfahrungswissen stehen in E-Mails, Excel-Listen oder verteilt über mehrere Systeme. Ein generischer Agent weiß in diesem Fall oft nicht einmal, wie er mit diesen Informationen umgehen soll, selbst wenn sie theoretisch vorhanden wären.

    2. Die Daten sind vorhanden, aber viele Regeln spielen zusammen. Im ERP können Standardpreise, Sonderkonditionen, Mengenstaffeln, Mindermengenzuschläge und Lieferbedingungen hinterlegt sein. Ein generischer Agent kann diese Informationen durchaus finden – die Frage ist, ob er daraus zuverlässig die richtige Entscheidung ableitet. Gilt die Sonderkondition noch? Hat sie Vorrang vor der Mengenstaffel? Was passiert, wenn zwei Informationen nicht eindeutig zusammenpassen?

    3. Es fehlt ein klar definierter Prozess zur Angebotserstellung – inklusive Anbindung an ERP, CRM und E-Mail. Ohne diese Integration kann ein Agent zwar einen Text erzeugen, aber keine belastbare Grundlage dafür liefern. Das Ergebnis sind Angebote mit falschen Artikeln oder nicht validierten Angaben – und ein Angebot, das am Ende trotzdem manuell im ERP nacherfasst werden muss.

    Je mehr solcher Regeln, Ausnahmen und fehlender Systemanbindungen zusammenspielen, desto weniger reicht es, einfach einen KI-Agenten mit den vorhandenen Daten zu verbinden. Die Herausforderung liegt dann nicht mehr im Verstehen der Informationen, sondern in der zuverlässigen Anwendung der dahinterliegenden Geschäftslogik und Prozesse.

    Deshalb geht enmit einen Schritt weiter

    Bei enmit verbinden wir die vorhandenen Daten im ERP mit der spezifischen Geschäftslogik des jeweiligen Unternehmens – Sonderkonditionen, Mindermengenzuschläge, Lieferpreise, Rahmenverträge und die Regeln, nach denen diese Informationen zusammenspielen. Dabei ist enmit direkt an ERP und E-Mail angebunden, folgt einem klar definierten Prozess zur Angebotserstellung und erstellt das Angebot direkt im ERP – statt nur einen Text zu liefern, der anschließend manuell nachgepflegt werden muss. Wenn Informationen fehlen oder ein Angebot nicht eindeutig ist, wird es nicht einfach automatisch entschieden. Stattdessen wird die Unsicherheit erkannt und gezielt an einen Menschen zur Prüfung übergeben.

    Vorteile welche unsere Kunden dadurch haben: 

    • Schnellere Bearbeitung: Mehr Angebote in derselben Zeit, ohne zusätzliches Personal – schnellere Rückmeldungen erhöhen die Abschlussquote und den Umsatz aus bestehenden Anfragen.

    • Zentralisiertes Wissen: Sonderkonditionen und Geschäftsregeln liegen an einer Stelle, statt auf Zetteln, in Excel-Listen oder im Kopf einzelner Mitarbeiter.

    • Mehr Zeit für aktiven Vertrieb: Weniger manuelles Nachprüfen bedeutet mehr Raum für Kundenbeziehungen und Abschlüsse.

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  4. Freiräume statt Neueinstellungen: Wie KI den Vertriebsinnendienst im Mittelstand entlasten kann

    „Wir müssten eigentlich zwei neue Leute im Innendienst einstellen." Diesen Satz hören wir im deutschen Mittelstand ständig – und er klingt plausibel. Mehr Aufträge, mehr Anfragen, mehr Aufwand, also mehr Personal. Was aber, wenn es einen anderen Weg gibt? Eine aktuelle Untersuchung des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn (IfM Bonn) lässt genau das vermuten.

    Sind Neueinstellungen trotz Fachkräftemangels eine Lösung?

    Mittelständische Unternehmen sind im Wettbewerb um Fachkräfte strukturell benachteiligt: geringere Löhne, weniger attraktive Standorte, eingeschränkte Weiterbildung im Vergleich zu Großunternehmen. Laut der IfM-Studie führt das dazu, dass der Mittelstand besonders häufig unter Stellenbesetzungsproblemen leidet – eine Lücke, die sich durch die demografische Entwicklung weiter vergrößern wird.

    Wer darauf ausschließlich mit Neueinstellungen reagiert, kämpft auf einem Arbeitsmarkt, der die passenden Fachkräfte schlicht nicht bereithält. Der eigentliche Hebel liegt woanders: bei den Tätigkeiten, die die bestehende Belegschaft schon heute erledigt.

    Die Lösung: substitutiver Einsatz von KI

    Die Studie unterscheidet zwischen substitutivem und komplementärem KI-Einsatz. Substitutiv bedeutet: KI übernimmt einzelne, klar abgegrenzte Tätigkeiten – ohne dass Stellen abgebaut werden. Genau diese Einsatzart dominiert laut IfM Bonn aktuell im Mittelstand und wirkt nicht verdrängend, sondern entlastend.

    In den untersuchten Fallbeispielen aus Steuerberatung, Handwerk und verarbeitendem Gewerbe zeigte sich ein wiederkehrendes Muster: Repetitive Aufgaben wie Belegverarbeitung, Angebotserstellung oder Kundenkommunikation werden von KI übernommen. Die frei werdende Zeit fließt in wertschöpfende Tätigkeiten.

    Wie enmit KI-Entlasung in den Vertriebsinnendienst bringt

    Genau das setzen wir bei enmit mit unserer KI-Software für den Vertriebsinnendienst um. Unser Ziel: dem Vertriebsinnendienst wieder mehr Zeit für den aktiven Vertrieb zu geben – und dafür gezielt administrative Routineprozesse zu automatisieren.

    • KI-Auftragserfassung – Aufträge aus allen gängigen Formaten wie E-Mail, PDF, Excel, XML oder CSV werden automatisch erfasst und direkt ins ERP übertragen

    • KI-Angebotserstellung – Angebote werden KI-gestützt vorbereitet, statt sie manuell zusammenzustellen

    • KI-E-Mail Routing – Kundenanfragen werden automatisch klassifiziert und an die richtige Stelle im Team oder direkt an unsere beiden anderen KI-Agenten weitergeleitet

    Keine dieser Anwendungen ersetzt den Vertriebsinnendienst. Sie geben ihm die Zeit zurück, die heute in Formularen und Dateneingabe verschwindet.

    Warum Freiräume schaffen wichtiger ist als Personal aufzubauen

    Nicht mehr Köpfe schaffen mehr Kapazität, sondern weniger Zeitaufwand pro Vorgang. Die IfM-Studie beschreibt das als kurzfristigen Effekt: Substitutiver KI-Einsatz kann Stellenbesetzungsprobleme mindern – ganz ohne einen einzigen neuen Mitarbeitenden.

    Wichtig dabei: Laut Studie sind es gerade niedrigschwellige, leicht integrierbare Anwendungen, die im Mittelstand den Unterschied machen – ohne große IT-Abteilung, ohne monatelange Implementierung. Genau für diesen Anspruch haben wir enmit entwickelt: Unsere KI-Software für den Vertriebsinnendienst lässt sich direkt in bestehende Prozesse und ERP-Systeme integrieren, statt sie zu ersetzen oder aufwendige IT-Projekte vorauszusetzen.

    Fazit: Nicht aufrüsten, sondern freispielen

    Der Fachkräftemangel im Vertriebsinnendienst lässt sich nicht wegrekrutieren – der Arbeitsmarkt gibt das nicht her. Er lässt sich aber entschärfen, indem bestehende Teams von genau den Aufgaben befreit werden, die ihre Zeit heute am stärksten binden. Mit KI-Software für den Vertriebsinnendienst wie enmit wird das für mittelständische Unternehmen schon heute umsetzbar.

    Nicht mehr Personal. Mehr Handlungsspielraum für das Personal, das schon da ist.

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  5. ERP-Systeme im KI-Zeitalter: Was sich jetzt wirklich verändert

    KI verändert Software grundlegend. Doch was bedeutet das konkret für ERP-Systeme, auf denen mittelständische Unternehmen ihre gesamte Prozesslandschaft aufgebaut haben? Wer derzeit vor allem auf Chatbots, Copilots und neue KI-Funktionen blickt, greift zu kurz. Die eigentliche Veränderung findet nicht an der Oberfläche statt, sondern auf einer tieferen Ebene. Sie betrifft die grundlegende Frage, wie Unternehmen ihre Prozesse künftig gestalten, miteinander verknüpfen und als zusammenhängende Prozessketten organisieren.

    Warum KI das ERP-System nicht einfach ersetzt

    Die Diskussion wird oft als Entweder-oder geführt. Entweder bleibt das ERP-System die zentrale Systemwelt, oder es entsteht darum herum ein loses Geflecht aus KI-Tools, das das ERP-System nach und nach verdrängt. Beide Bilder greifen zu kurz. Was tatsächlich entsteht, ist eine neue Arbeitsteilung zwischen dem ERP-System und spezialisierten Lösungen. Und diese Arbeitsteilung verändert, wo im Unternehmen der eigentliche Mehrwert entsteht.

    Was sich gerade wirklich wandelt

    Zwei Entwicklungen prägen den Wandel, den wir aktuell beobachten:

    • Mehr wird selbst gebaut – aber nicht mehr als monolithische Eigenentwicklung über Jahre, sondern als schnelle, modulare Prozessbausteine mit eingebauter KI, Low-Code-Workflow-Automatisierung und leichtgewichtigen Integrationen, die gezielt Lücken schließen.

    • Das ERP wird weniger „Alles-in-einem" und mehr Anker in einem offeneren Ökosystem. Der Grund: KI senkt die Integrationskosten spürbar. Und wenn Schnittstellen günstiger werden, lohnen sich mehr spezialisierte Tools mit echtem fachlichem Mehrwert.

    Kurz gesagt: mehr Tools, mehr Gestaltungsspielraum – aber auch mehr Architekturbedarf und mehr Fläche, die sauber orchestriert werden muss.

    Warum ERP-Systeme im KI-Zeitalter nicht an Bedeutung verlieren

    Gerade weil sich außerhalb des ERP-Systems mehr bewegt, können ERP-Systeme ihre eigentlichen Stärken klarer ausspielen als zuvor. Als System of Record bleiben sie die verbindliche Datenbasis, auf die sich alle anderen Systeme verlassen müssen. Gleichzeitig übernehmen sie als zentrale Instanz für die Kernprozesse überall dort eine unverzichtbare Rolle, wo Abläufe reguliert, auditierbar und reproduzierbar sein müssen. KI kann viele Prozesse beschleunigen. Sie ersetzt jedoch nicht die Notwendigkeit stabiler und prüfbarer Prozessketten.

    Warum generische Lösungen auf dem ERP-System nicht ausreichen

    Sobald Workflows komplex werden, präzisen Output erfordern und fachlich spezialisiert sind, stößt eine schnelle und generische Umsetzung an ihre Grenzen. Ein generischer Copilot kann Texte zusammenfassen oder Formulierungsvorschläge liefern. Er kann jedoch keine eingehende Anfrage vollständig prüfen, sie im ERP-System korrekt klassifizieren, mit Stammdaten abgleichen und automatisiert weiterverarbeiten, ohne dass am Ende doch wieder manuell nachgearbeitet werden muss.

    Genau in dieser Lücke entstehen neue Kategorien von Software. Dabei handelt es sich um Lösungen, die eng an das ERP-System angebunden sind, fachlich jedoch deutlich tiefer gehen als ein generischer Assistent. Sie nutzen die vorhandene Datenbasis, um daraus belastbare und prozesssichere Automatisierung zu machen. Für Bereiche mit hohem Volumen, klaren Mustern und geringer Fehlertoleranz, etwa im Vertriebsinnendienst, macht genau das den Unterschied zwischen einer hilfreichen Funktion und einem Prozess, auf den sich ein Unternehmen verlassen kann.

    Drei Entscheidungen für die ERP-Strategie der nächsten Jahre

    Wer die eigene ERP- und KI-Strategie für die kommenden Jahre plant, kommt an drei Fragen kaum vorbei:

    • Welche Prozesse im ERP sind durch KI wirklich automatisierbar – dort, wo Volumen hoch, Muster klar und der manuelle Aufwand messbar ist?

    • Wo reicht ein generisches Tool, und wo braucht es eine spezialisierte Lösung, weil Prozesse fachlich anspruchsvoll oder fehlerintolerant sind?

    • Wie sieht die Architektur aus, die beides zusammenbringt – ein stabiles ERP im Kern, ergänzt um Speziallösungen mit sauberen Schnittstellen?

    Fazit: Die Basis zählt, aber der Unterschied entsteht darüber

    Das ERP verschwindet im KI-Zeitalter nicht – im Gegenteil, seine Rolle als verlässliche Basis wird wichtiger. Aber allein reicht diese Basis nicht mehr, um im Wettbewerb den Unterschied zu machen. Der entscheidet sich dort, wo spezialisierte Software auf dieser Basis aufsetzt und aus stabilen Daten tatsächlich schnellere, verlässlichere Prozesse macht.

    Stabiles Fundament. Entscheidender Mehrwert darüber. Genau da wird es interessant.

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  6. So nehmen Sie Ihr Vertriebsteam bei der KI-Einführung mit

    Viele KI-Projekte im Vertriebsinnendienst scheitern nicht an der Technologie, sondern an der Einführung. Der häufigste Fehler: Die Geschäftsführung entscheidet top-down, welches Tool eingeführt wird, und kommuniziert das per Ankündigung an das gesamte Team. Was fehlt, ist der Beweis, dass es funktioniert – und genau der lässt sich nicht verordnen, sondern nur erleben. Der wirksamere Weg denkt umgekehrt: bottom-up statt top-down.

    Warum eine Ankündigung nicht reicht

    Eine Kick-off-Präsentation kann erklären, aber nicht beweisen. Vertriebsmitarbeiter, die seit Jahren mit denselben Excel-Vorlagen und ERP-Masken arbeiten, brauchen mehr als das Versprechen, dass ein neues Tool ihren Alltag verbessert. Sie brauchen den Beweis – am besten wird er selber erlebt. Ohne diesen Beweis passiert das, was in vielen Unternehmen zum stillen Standard wird: Das Tool existiert, wird aber nicht genutzt. Mitarbeiter kehren zu gewohnten Prozessen zurück, sobald niemand hinschaut. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil Unsicherheit stärker wiegt als eine einmalige Ankündigung.

    Bottom-up statt Top-down

    Der wirksamere Weg beginnt nicht mit einem Tool, sondern mit einem Gespräch. Bevor überhaupt ein Anwendungsfall feststeht, lohnt es sich, mit den Teams im Vertriebsinnendienst selbst zu sprechen. Wo verbringen sie heute die meiste Zeit mit manueller, repetitiver Arbeit? Welche Abläufe folgen ausreichend Mustern, sodass sie automatisierbar sind? Wo sehen sie selbst das größte Potenzial? Diese Fragen liefert niemand zuverlässiger als die Menschen, die den Prozess täglich ausführen. Das dreht die übliche Reihenfolge um: Nicht die Geschäftsführung legt fest, was automatisiert wird – das Team liefert die Antwort, aus der der Anwendungsfall entsteht.

    Der Proof of Value

    Aus diesem Gespräch ergibt sich ein konkreter Use Case für das Team – etwa die automatisierte Auftragserfassung. Genau diesen Use Case testet der Proof of Value. Er zeigt sich nicht in einer Meinung, sondern im Ergebnis: Funktioniert die Automatisierung im echten Tagesgeschäft zuverlässig, oder nicht?

    Was einen Piloten zu einem aussagekräftigen Proof of Value macht

    Nicht jeder Anwendungsfall eignet sich gleich gut für einen Piloten. Drei Kriterien entscheiden, ob ein Proof of Value im Vertriebsinnendienst aussagekräftig wird:

    • Ein Anwendungsfall mit hohem Volumen an wiederkehrenden, regelbasierten Aufgaben – etwa Auftragserfassung oder Angebotsbearbeitung

    • Klare Erfolgskriterien, die vor dem Start feststehen, etwa Zeitersparnis oder Fehlerreduktion bei einer konkreten Tätigkeit

    • Ein Zeitrahmen von wenigen Wochen, nicht Monaten

    Erfüllt ein Pilot diese drei Kriterien, liefert er innerhalb kurzer Zeit ein belastbares Ergebnis – die Grundlage für die nächste Entscheidung: skalieren oder nicht.

    Grundbausteine für eine erfolgreiche Skalierung

    Was eine Skalierung erfolgreich macht, entscheidet sich an einem einzigen Kriterium: Sie darf auf keiner Ebene einen großen Mehraufwand bedeuten.

    • Für die Geschäftsführung heißt das: keine neue Grundsatzentscheidung, sondern die Ausweitung eines bereits bewährten Systems

    • Für die IT heißt das: kein monatelanges Integrationsprojekt

    • Für die Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst heißt das: kein neues Experiment, sondern eine Lösung, die im eigenen Unternehmen bereits funktioniert hat

    Wo diese drei Bausteine stimmen, verläuft die Skalierung fast von selbst.

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  7. Umrechnung und Validierung von Einheiten als Teil der KI-Auftragserfassung

    Bei fast jedem Kundenbesuch kommt irgendwann derselbe Moment: Jemand aus dem Vertriebsinnendienst zeigt uns eine Bestellung und sagt sinngemäß „Bei diesem Kunden müssen wir immer aufpassen, der schreibt das anders." Meistens geht es dann nicht um Tippfehler oder fehlende Angaben – sondern um Einheiten. „50 Stk", „50 pcs", „50 ST". Gemeint ist dasselbe, gebucht wird es aber unterschiedlich schnell und unterschiedlich richtig.

    Nicht das große, sichtbare Problem also, sondern das kleine, ständige. Genau deshalb haben wir die Umrechnung und Validierung von Einheiten jetzt fest in die KI-Auftragserfassung eingebaut.

    Vier Stellen, an denen es im Alltag ständig hakt

    Ein Kunde aus der Elektronikbranche schreibt in seiner Bestellung mal „Kart.", mal „Kartons", mal einfach „KA". Für den Mitarbeiter im Innendienst ist das ein weiterer Moment des Innehaltens. Für unsere KI-Auftragserfassung ist es erkennbar dieselbe Einheit, die im ERP-System geführt wird – und entsprechend automatisch vereinheitlicht wird.

    Anspruchsvoller wird es, wenn zwischen Volumen und Gewicht umgerechnet werden muss – etwa wenn ein Kunde 800 Liter eines Öls bestellt, im ERP-System aber Kilogramm als Führungseinheit hinterlegt ist. Eine pauschale Umrechnung gibt es hier nicht, das Verhältnis zwischen Liter und Kilogramm hängt vom jeweiligen Produkt ab. Genau deshalb greift die KI-Auftragserfassung auf die produktspezifische Dichte aus den Stammdaten zurück und rechnet die Bestellung darüber zuverlässig in die richtige Einheit um. Das ist kein Rechentrick, sondern angewandtes Produktwissen – automatisch, ohne dass jemand im Innendienst die Dichtewerte im Kopf haben muss.

    Bestellt derselbe Kunde 20 Stück eines Steckverbinders, der in Kartons zu je 4 Stück ausgeliefert wird, passiert in der Praxis schnell ein Denkfehler – etwa die Annahme, es handle sich um 20 Kartons. Unsere KI-Auftragserfassung rechnet stattdessen korrekt: 5 Kartons.

    Und dort, wo eine Umrechnung wirklich keinen Sinn ergibt – etwa wenn eine Stückzahl für ein reines Gewichtsprodukt bestellt wird – wird nicht stillschweigend weitergebucht, sondern geflaggt. Der Innendienstleiter muss sich nicht darauf verlassen, dass jeder im Team jeden Sonderfall im Kopf hat.

    Ein Feature, das man vor allem daran merkt, dass ein Problem verschwindet

    Genau das macht die Einheitenvalidierung besonders: Sie fällt nicht durch ein neues Fenster oder einen zusätzlichen Klick auf, sondern dadurch, dass ein bestimmter Fehler einfach nicht mehr passiert. Keine falsch ausgelieferte Menge, weil eine Einheit übersehen wurde. Keine Rückfrage, ob „ST" wirklich „Stk" meint. In dieser Selbstverständlichkeit ist das im Vertriebsinnendienst bislang selten zu finden.

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  8. RPA oder KI-Agenten? Welche Automatisierung zu welchem Prozess passt

    „Wir automatisieren doch schon mit RPA – wozu brauchen wir jetzt auch noch KI-Agenten?" Diese Frage hören wir regelmäßig von IT-Leitern. Und sie ist nachvollziehbar. RPA hat sich für klar strukturierte, regelbasierte Prozesse bewährt. Im Vertriebsinnendienst stößt dieser Ansatz jedoch dort an Grenzen, wo Prozesse variieren und Entscheidungen erfordern. Genau hier liegt der Unterschied zwischen RPA und KI-Agenten.

    RPA und KI-Agenten automatisieren nicht dasselbe

    Beide Technologien werden unter dem Begriff „Automatisierung" zusammengefasst und deshalb oft miteinander verglichen. Doch sie folgen unterschiedlichen Prinzipien. RPA automatisiert die Ausführung. Ein Bot folgt vordefinierten Regeln und führt festgelegte Schritte aus. KI-Agenten setzen dagegen an einer anderen Stelle an. Sie bewerten Informationen, verstehen den Kontext und wählen innerhalb definierter Grenzen die passende Handlung. Es geht also nicht um eine intelligentere Variante von RPA, sondern um eine andere Form der Automatisierung.

    Der Unterschied zeigt sich dort, wo Prozesse variieren

    RPA funktioniert zuverlässig, solange Eingaben, Abläufe und Ergebnisse vorhersehbar sind. Im Vertriebsinnendienst ist das häufig anders. Kundenanfragen sind unterschiedlich formuliert, Angaben können fehlen, Dokumente variieren und immer wieder treten Ausnahmefälle auf. Ein RPA-Bot kann damit nur umgehen, wenn diese Fälle zuvor als Regeln definiert wurden. Andernfalls bricht der Prozess ab oder muss manuell übernommen werden.

    Das Problem ist deshalb nicht, dass RPA schlecht automatisiert. Die entscheidende Frage ist, ob sich der Prozess vollständig in feste Regeln übersetzen lässt.

    Wenn Prozesse Entscheidungen erfordern

    Genau hier kommen KI-Agenten ins Spiel. Sie können natürliche Sprache und unstrukturierte Informationen verarbeiten, unterschiedliche Informationen abgleichen und auf Basis des jeweiligen Kontexts die nächste Handlung auswählen. Bei Unsicherheit können sie einen Vorgang gezielt an einen Mitarbeiter übergeben, anstatt den Prozess einfach abzubrechen.

    Damit eignen sie sich besonders für Prozesse, in denen nicht jede mögliche Situation vorher definiert werden kann.

    Drei Fragen, um RPA von KI-Agenten zu unterscheiden

    Für die Wahl der passenden Technologie sind deshalb vor allem die Eigenschaften des Prozesses entscheidend:

    1. Wie stark variiert der Prozess? Kann das System mit unbekannten oder abweichenden Eingaben umgehen?

    2. Erfordert der Prozess Entscheidungen? Folgt das System festen Regeln oder muss es Informationen aus dem Kontext bewerten?

    3. Wie häufig verändert sich der Prozess? Bleibt der Ablauf stabil oder müssen Regeln regelmäßig angepasst werden?

    Wer diese drei Fragen ehrlich beantwortet, kann schnell einschätzen, ob im eigenen Vertriebsinnendienst RPA oder ein KI-Agent die richtige Wahl ist.

    Wo KI-Agenten im Vertriebsinnendienst Mehrwert schaffen

    Bei enmit setzen wir KI-Agenten dort ein, wo Prozesse durch hohe Varianz, manuelle Entscheidungen und zahlreiche Ausnahmefälle geprägt sind. Im Vertriebsinnendienst automatisieren unsere Lösungen unter anderem die Auftragserfassung, die Angebotserstellung und das E-Mail-Routing.

    Unsere Kunden erzielen dabei im Schnitt:

    • 90 % Zeitersparnis bei Routineprozessen

    • ROI in unter 6 Monaten

    • unter 1 % Fehlerquote in der automatisierten Verarbeitung

    Fazit: Nicht die Technologie entscheidet, sondern der Prozess

    RPA und KI-Agenten sind keine konkurrierenden Varianten derselben Technologie. RPA spielt seine Stärke dort aus, wo Abläufe stabil, regelbasiert und vorhersehbar sind. KI-Agenten werden dort interessant, wo Prozesse Kontextverständnis, Entscheidungen und den Umgang mit variierenden Eingaben erfordern.

    Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, welche Technologie moderner ist, sondern welche Automatisierung zum jeweiligen Prozess passt.

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  9. Wie generische KI-Agenten bei der Angebotserstellung scheitern

    Ein Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst bekommt eine Kundenanfrage per E-Mail: zehn Positionen, unterschiedliche Artikelnummern, eine handschriftliche Stückliste als Foto im Anhang. Bis das Angebot im ERP steht, hat er zwanzig Minuten damit verbracht, Artikel zu suchen, Preise zu prüfen und Daten von Hand zu übertragen.

    Das Problem liegt dabei selten am fehlenden Wissen – sondern daran, dass dieses Wissen nicht strukturiert vorliegt oder nicht mit den relevanten Systemen verbunden ist. Für die zuständige Person im Vertriebsinnendienst ist der Fall schnell nachvollziehbar, weil sie weiß, wo sie nachschauen muss – im ERP, im CRM, in der letzten E-Mail des Kunden. Für einen KI-Agenten wird es schwieriger, wenn genau diese Verbindung fehlt.

    Was kann ein generischer KI-Agent wirklich – und was nicht?

    Ein generischer KI-Agent kann Angebotstexte formulieren, Inhalte formatieren und aus Vorgaben einen sprachlich sauberen Entwurf erstellen. Genau darin liegt seine eigentliche Stärke.

    Ohne Anbindung an die relevanten Systeme und ohne einen klar definierten Prozess dahinter reicht das aber nicht für ein belastbares Angebot. Ihm fehlt der Zugriff auf validierte Artikeldaten, aktuelle Preise und den Kontext aus ERP, CRM und E-Mail. Die Folge: erfundene oder falsche Artikelnummern, nicht validierte Angaben, keine Einhaltung des eigentlichen Vertriebsprozesses. Am Ende muss das Angebot ohnehin manuell im ERP nachgepflegt werden – der Zeitaufwand bleibt bestehen, den die KI eigentlich reduzieren sollte.

    Die Herausforderung beginnt dort, wo ein Prozess stark von unternehmensspezifischen Regeln, Daten und Systemen abhängt – denn das ist nicht automatisch Bestandteil eines generischen Modells. Dabei gibt es typische Fälle:

    1. Relevantes Wissen liegt vielleicht schon digital vor – ist aber nicht strukturiert oder für einen KI-Agenten gar nicht zugänglich. Sonderabsprachen, individuelle Kundenwünsche oder Erfahrungswissen stehen in E-Mails, Excel-Listen oder verteilt über mehrere Systeme. Ein generischer Agent weiß in diesem Fall oft nicht einmal, wie er mit diesen Informationen umgehen soll, selbst wenn sie theoretisch vorhanden wären.

    2. Die Daten sind vorhanden, aber viele Regeln spielen zusammen. Im ERP können Standardpreise, Sonderkonditionen, Mengenstaffeln, Mindermengenzuschläge und Lieferbedingungen hinterlegt sein. Ein generischer Agent kann diese Informationen durchaus finden – die Frage ist, ob er daraus zuverlässig die richtige Entscheidung ableitet. Gilt die Sonderkondition noch? Hat sie Vorrang vor der Mengenstaffel? Was passiert, wenn zwei Informationen nicht eindeutig zusammenpassen?

    3. Es fehlt ein klar definierter Prozess zur Angebotserstellung – inklusive Anbindung an ERP, CRM und E-Mail. Ohne diese Integration kann ein Agent zwar einen Text erzeugen, aber keine belastbare Grundlage dafür liefern. Das Ergebnis sind Angebote mit falschen Artikeln oder nicht validierten Angaben – und ein Angebot, das am Ende trotzdem manuell im ERP nacherfasst werden muss.

    Je mehr solcher Regeln, Ausnahmen und fehlender Systemanbindungen zusammenspielen, desto weniger reicht es, einfach einen KI-Agenten mit den vorhandenen Daten zu verbinden. Die Herausforderung liegt dann nicht mehr im Verstehen der Informationen, sondern in der zuverlässigen Anwendung der dahinterliegenden Geschäftslogik und Prozesse.

    Deshalb geht enmit einen Schritt weiter

    Bei enmit verbinden wir die vorhandenen Daten im ERP mit der spezifischen Geschäftslogik des jeweiligen Unternehmens – Sonderkonditionen, Mindermengenzuschläge, Lieferpreise, Rahmenverträge und die Regeln, nach denen diese Informationen zusammenspielen. Dabei ist enmit direkt an ERP und E-Mail angebunden, folgt einem klar definierten Prozess zur Angebotserstellung und erstellt das Angebot direkt im ERP – statt nur einen Text zu liefern, der anschließend manuell nachgepflegt werden muss. Wenn Informationen fehlen oder ein Angebot nicht eindeutig ist, wird es nicht einfach automatisch entschieden. Stattdessen wird die Unsicherheit erkannt und gezielt an einen Menschen zur Prüfung übergeben.

    Vorteile welche unsere Kunden dadurch haben: 

    • Schnellere Bearbeitung: Mehr Angebote in derselben Zeit, ohne zusätzliches Personal – schnellere Rückmeldungen erhöhen die Abschlussquote und den Umsatz aus bestehenden Anfragen.

    • Zentralisiertes Wissen: Sonderkonditionen und Geschäftsregeln liegen an einer Stelle, statt auf Zetteln, in Excel-Listen oder im Kopf einzelner Mitarbeiter.

    • Mehr Zeit für aktiven Vertrieb: Weniger manuelles Nachprüfen bedeutet mehr Raum für Kundenbeziehungen und Abschlüsse.

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  10. Freiräume statt Neueinstellungen: Wie KI den Vertriebsinnendienst im Mittelstand entlasten kann

    „Wir müssten eigentlich zwei neue Leute im Innendienst einstellen." Diesen Satz hören wir im deutschen Mittelstand ständig – und er klingt plausibel. Mehr Aufträge, mehr Anfragen, mehr Aufwand, also mehr Personal. Was aber, wenn es einen anderen Weg gibt? Eine aktuelle Untersuchung des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn (IfM Bonn) lässt genau das vermuten.

    Sind Neueinstellungen trotz Fachkräftemangels eine Lösung?

    Mittelständische Unternehmen sind im Wettbewerb um Fachkräfte strukturell benachteiligt: geringere Löhne, weniger attraktive Standorte, eingeschränkte Weiterbildung im Vergleich zu Großunternehmen. Laut der IfM-Studie führt das dazu, dass der Mittelstand besonders häufig unter Stellenbesetzungsproblemen leidet – eine Lücke, die sich durch die demografische Entwicklung weiter vergrößern wird.

    Wer darauf ausschließlich mit Neueinstellungen reagiert, kämpft auf einem Arbeitsmarkt, der die passenden Fachkräfte schlicht nicht bereithält. Der eigentliche Hebel liegt woanders: bei den Tätigkeiten, die die bestehende Belegschaft schon heute erledigt.

    Die Lösung: substitutiver Einsatz von KI

    Die Studie unterscheidet zwischen substitutivem und komplementärem KI-Einsatz. Substitutiv bedeutet: KI übernimmt einzelne, klar abgegrenzte Tätigkeiten – ohne dass Stellen abgebaut werden. Genau diese Einsatzart dominiert laut IfM Bonn aktuell im Mittelstand und wirkt nicht verdrängend, sondern entlastend.

    In den untersuchten Fallbeispielen aus Steuerberatung, Handwerk und verarbeitendem Gewerbe zeigte sich ein wiederkehrendes Muster: Repetitive Aufgaben wie Belegverarbeitung, Angebotserstellung oder Kundenkommunikation werden von KI übernommen. Die frei werdende Zeit fließt in wertschöpfende Tätigkeiten.

    Wie enmit KI-Entlasung in den Vertriebsinnendienst bringt

    Genau das setzen wir bei enmit mit unserer KI-Software für den Vertriebsinnendienst um. Unser Ziel: dem Vertriebsinnendienst wieder mehr Zeit für den aktiven Vertrieb zu geben – und dafür gezielt administrative Routineprozesse zu automatisieren.

    • KI-Auftragserfassung – Aufträge aus allen gängigen Formaten wie E-Mail, PDF, Excel, XML oder CSV werden automatisch erfasst und direkt ins ERP übertragen

    • KI-Angebotserstellung – Angebote werden KI-gestützt vorbereitet, statt sie manuell zusammenzustellen

    • KI-E-Mail Routing – Kundenanfragen werden automatisch klassifiziert und an die richtige Stelle im Team oder direkt an unsere beiden anderen KI-Agenten weitergeleitet

    Keine dieser Anwendungen ersetzt den Vertriebsinnendienst. Sie geben ihm die Zeit zurück, die heute in Formularen und Dateneingabe verschwindet.

    Warum Freiräume schaffen wichtiger ist als Personal aufzubauen

    Nicht mehr Köpfe schaffen mehr Kapazität, sondern weniger Zeitaufwand pro Vorgang. Die IfM-Studie beschreibt das als kurzfristigen Effekt: Substitutiver KI-Einsatz kann Stellenbesetzungsprobleme mindern – ganz ohne einen einzigen neuen Mitarbeitenden.

    Wichtig dabei: Laut Studie sind es gerade niedrigschwellige, leicht integrierbare Anwendungen, die im Mittelstand den Unterschied machen – ohne große IT-Abteilung, ohne monatelange Implementierung. Genau für diesen Anspruch haben wir enmit entwickelt: Unsere KI-Software für den Vertriebsinnendienst lässt sich direkt in bestehende Prozesse und ERP-Systeme integrieren, statt sie zu ersetzen oder aufwendige IT-Projekte vorauszusetzen.

    Fazit: Nicht aufrüsten, sondern freispielen

    Der Fachkräftemangel im Vertriebsinnendienst lässt sich nicht wegrekrutieren – der Arbeitsmarkt gibt das nicht her. Er lässt sich aber entschärfen, indem bestehende Teams von genau den Aufgaben befreit werden, die ihre Zeit heute am stärksten binden. Mit KI-Software für den Vertriebsinnendienst wie enmit wird das für mittelständische Unternehmen schon heute umsetzbar.

    Nicht mehr Personal. Mehr Handlungsspielraum für das Personal, das schon da ist.

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  11. ERP-Systeme im KI-Zeitalter: Was sich jetzt wirklich verändert

    KI verändert Software grundlegend. Doch was bedeutet das konkret für ERP-Systeme, auf denen mittelständische Unternehmen ihre gesamte Prozesslandschaft aufgebaut haben? Wer derzeit vor allem auf Chatbots, Copilots und neue KI-Funktionen blickt, greift zu kurz. Die eigentliche Veränderung findet nicht an der Oberfläche statt, sondern auf einer tieferen Ebene. Sie betrifft die grundlegende Frage, wie Unternehmen ihre Prozesse künftig gestalten, miteinander verknüpfen und als zusammenhängende Prozessketten organisieren.

    Warum KI das ERP-System nicht einfach ersetzt

    Die Diskussion wird oft als Entweder-oder geführt. Entweder bleibt das ERP-System die zentrale Systemwelt, oder es entsteht darum herum ein loses Geflecht aus KI-Tools, das das ERP-System nach und nach verdrängt. Beide Bilder greifen zu kurz. Was tatsächlich entsteht, ist eine neue Arbeitsteilung zwischen dem ERP-System und spezialisierten Lösungen. Und diese Arbeitsteilung verändert, wo im Unternehmen der eigentliche Mehrwert entsteht.

    Was sich gerade wirklich wandelt

    Zwei Entwicklungen prägen den Wandel, den wir aktuell beobachten:

    • Mehr wird selbst gebaut – aber nicht mehr als monolithische Eigenentwicklung über Jahre, sondern als schnelle, modulare Prozessbausteine mit eingebauter KI, Low-Code-Workflow-Automatisierung und leichtgewichtigen Integrationen, die gezielt Lücken schließen.

    • Das ERP wird weniger „Alles-in-einem" und mehr Anker in einem offeneren Ökosystem. Der Grund: KI senkt die Integrationskosten spürbar. Und wenn Schnittstellen günstiger werden, lohnen sich mehr spezialisierte Tools mit echtem fachlichem Mehrwert.

    Kurz gesagt: mehr Tools, mehr Gestaltungsspielraum – aber auch mehr Architekturbedarf und mehr Fläche, die sauber orchestriert werden muss.

    Warum ERP-Systeme im KI-Zeitalter nicht an Bedeutung verlieren

    Gerade weil sich außerhalb des ERP-Systems mehr bewegt, können ERP-Systeme ihre eigentlichen Stärken klarer ausspielen als zuvor. Als System of Record bleiben sie die verbindliche Datenbasis, auf die sich alle anderen Systeme verlassen müssen. Gleichzeitig übernehmen sie als zentrale Instanz für die Kernprozesse überall dort eine unverzichtbare Rolle, wo Abläufe reguliert, auditierbar und reproduzierbar sein müssen. KI kann viele Prozesse beschleunigen. Sie ersetzt jedoch nicht die Notwendigkeit stabiler und prüfbarer Prozessketten.

    Warum generische Lösungen auf dem ERP-System nicht ausreichen

    Sobald Workflows komplex werden, präzisen Output erfordern und fachlich spezialisiert sind, stößt eine schnelle und generische Umsetzung an ihre Grenzen. Ein generischer Copilot kann Texte zusammenfassen oder Formulierungsvorschläge liefern. Er kann jedoch keine eingehende Anfrage vollständig prüfen, sie im ERP-System korrekt klassifizieren, mit Stammdaten abgleichen und automatisiert weiterverarbeiten, ohne dass am Ende doch wieder manuell nachgearbeitet werden muss.

    Genau in dieser Lücke entstehen neue Kategorien von Software. Dabei handelt es sich um Lösungen, die eng an das ERP-System angebunden sind, fachlich jedoch deutlich tiefer gehen als ein generischer Assistent. Sie nutzen die vorhandene Datenbasis, um daraus belastbare und prozesssichere Automatisierung zu machen. Für Bereiche mit hohem Volumen, klaren Mustern und geringer Fehlertoleranz, etwa im Vertriebsinnendienst, macht genau das den Unterschied zwischen einer hilfreichen Funktion und einem Prozess, auf den sich ein Unternehmen verlassen kann.

    Drei Entscheidungen für die ERP-Strategie der nächsten Jahre

    Wer die eigene ERP- und KI-Strategie für die kommenden Jahre plant, kommt an drei Fragen kaum vorbei:

    • Welche Prozesse im ERP sind durch KI wirklich automatisierbar – dort, wo Volumen hoch, Muster klar und der manuelle Aufwand messbar ist?

    • Wo reicht ein generisches Tool, und wo braucht es eine spezialisierte Lösung, weil Prozesse fachlich anspruchsvoll oder fehlerintolerant sind?

    • Wie sieht die Architektur aus, die beides zusammenbringt – ein stabiles ERP im Kern, ergänzt um Speziallösungen mit sauberen Schnittstellen?

    Fazit: Die Basis zählt, aber der Unterschied entsteht darüber

    Das ERP verschwindet im KI-Zeitalter nicht – im Gegenteil, seine Rolle als verlässliche Basis wird wichtiger. Aber allein reicht diese Basis nicht mehr, um im Wettbewerb den Unterschied zu machen. Der entscheidet sich dort, wo spezialisierte Software auf dieser Basis aufsetzt und aus stabilen Daten tatsächlich schnellere, verlässlichere Prozesse macht.

    Stabiles Fundament. Entscheidender Mehrwert darüber. Genau da wird es interessant.

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  12. So nehmen Sie Ihr Vertriebsteam bei der KI-Einführung mit

    Viele KI-Projekte im Vertriebsinnendienst scheitern nicht an der Technologie, sondern an der Einführung. Der häufigste Fehler: Die Geschäftsführung entscheidet top-down, welches Tool eingeführt wird, und kommuniziert das per Ankündigung an das gesamte Team. Was fehlt, ist der Beweis, dass es funktioniert – und genau der lässt sich nicht verordnen, sondern nur erleben. Der wirksamere Weg denkt umgekehrt: bottom-up statt top-down.

    Warum eine Ankündigung nicht reicht

    Eine Kick-off-Präsentation kann erklären, aber nicht beweisen. Vertriebsmitarbeiter, die seit Jahren mit denselben Excel-Vorlagen und ERP-Masken arbeiten, brauchen mehr als das Versprechen, dass ein neues Tool ihren Alltag verbessert. Sie brauchen den Beweis – am besten wird er selber erlebt. Ohne diesen Beweis passiert das, was in vielen Unternehmen zum stillen Standard wird: Das Tool existiert, wird aber nicht genutzt. Mitarbeiter kehren zu gewohnten Prozessen zurück, sobald niemand hinschaut. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil Unsicherheit stärker wiegt als eine einmalige Ankündigung.

    Bottom-up statt Top-down

    Der wirksamere Weg beginnt nicht mit einem Tool, sondern mit einem Gespräch. Bevor überhaupt ein Anwendungsfall feststeht, lohnt es sich, mit den Teams im Vertriebsinnendienst selbst zu sprechen. Wo verbringen sie heute die meiste Zeit mit manueller, repetitiver Arbeit? Welche Abläufe folgen ausreichend Mustern, sodass sie automatisierbar sind? Wo sehen sie selbst das größte Potenzial? Diese Fragen liefert niemand zuverlässiger als die Menschen, die den Prozess täglich ausführen. Das dreht die übliche Reihenfolge um: Nicht die Geschäftsführung legt fest, was automatisiert wird – das Team liefert die Antwort, aus der der Anwendungsfall entsteht.

    Der Proof of Value

    Aus diesem Gespräch ergibt sich ein konkreter Use Case für das Team – etwa die automatisierte Auftragserfassung. Genau diesen Use Case testet der Proof of Value. Er zeigt sich nicht in einer Meinung, sondern im Ergebnis: Funktioniert die Automatisierung im echten Tagesgeschäft zuverlässig, oder nicht?

    Was einen Piloten zu einem aussagekräftigen Proof of Value macht

    Nicht jeder Anwendungsfall eignet sich gleich gut für einen Piloten. Drei Kriterien entscheiden, ob ein Proof of Value im Vertriebsinnendienst aussagekräftig wird:

    • Ein Anwendungsfall mit hohem Volumen an wiederkehrenden, regelbasierten Aufgaben – etwa Auftragserfassung oder Angebotsbearbeitung

    • Klare Erfolgskriterien, die vor dem Start feststehen, etwa Zeitersparnis oder Fehlerreduktion bei einer konkreten Tätigkeit

    • Ein Zeitrahmen von wenigen Wochen, nicht Monaten

    Erfüllt ein Pilot diese drei Kriterien, liefert er innerhalb kurzer Zeit ein belastbares Ergebnis – die Grundlage für die nächste Entscheidung: skalieren oder nicht.

    Grundbausteine für eine erfolgreiche Skalierung

    Was eine Skalierung erfolgreich macht, entscheidet sich an einem einzigen Kriterium: Sie darf auf keiner Ebene einen großen Mehraufwand bedeuten.

    • Für die Geschäftsführung heißt das: keine neue Grundsatzentscheidung, sondern die Ausweitung eines bereits bewährten Systems

    • Für die IT heißt das: kein monatelanges Integrationsprojekt

    • Für die Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst heißt das: kein neues Experiment, sondern eine Lösung, die im eigenen Unternehmen bereits funktioniert hat

    Wo diese drei Bausteine stimmen, verläuft die Skalierung fast von selbst.

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  13. Umrechnung und Validierung von Einheiten als Teil der KI-Auftragserfassung

    Bei fast jedem Kundenbesuch kommt irgendwann derselbe Moment: Jemand aus dem Vertriebsinnendienst zeigt uns eine Bestellung und sagt sinngemäß „Bei diesem Kunden müssen wir immer aufpassen, der schreibt das anders." Meistens geht es dann nicht um Tippfehler oder fehlende Angaben – sondern um Einheiten. „50 Stk", „50 pcs", „50 ST". Gemeint ist dasselbe, gebucht wird es aber unterschiedlich schnell und unterschiedlich richtig.

    Nicht das große, sichtbare Problem also, sondern das kleine, ständige. Genau deshalb haben wir die Umrechnung und Validierung von Einheiten jetzt fest in die KI-Auftragserfassung eingebaut.

    Vier Stellen, an denen es im Alltag ständig hakt

    Ein Kunde aus der Elektronikbranche schreibt in seiner Bestellung mal „Kart.", mal „Kartons", mal einfach „KA". Für den Mitarbeiter im Innendienst ist das ein weiterer Moment des Innehaltens. Für unsere KI-Auftragserfassung ist es erkennbar dieselbe Einheit, die im ERP-System geführt wird – und entsprechend automatisch vereinheitlicht wird.

    Anspruchsvoller wird es, wenn zwischen Volumen und Gewicht umgerechnet werden muss – etwa wenn ein Kunde 800 Liter eines Öls bestellt, im ERP-System aber Kilogramm als Führungseinheit hinterlegt ist. Eine pauschale Umrechnung gibt es hier nicht, das Verhältnis zwischen Liter und Kilogramm hängt vom jeweiligen Produkt ab. Genau deshalb greift die KI-Auftragserfassung auf die produktspezifische Dichte aus den Stammdaten zurück und rechnet die Bestellung darüber zuverlässig in die richtige Einheit um. Das ist kein Rechentrick, sondern angewandtes Produktwissen – automatisch, ohne dass jemand im Innendienst die Dichtewerte im Kopf haben muss.

    Bestellt derselbe Kunde 20 Stück eines Steckverbinders, der in Kartons zu je 4 Stück ausgeliefert wird, passiert in der Praxis schnell ein Denkfehler – etwa die Annahme, es handle sich um 20 Kartons. Unsere KI-Auftragserfassung rechnet stattdessen korrekt: 5 Kartons.

    Und dort, wo eine Umrechnung wirklich keinen Sinn ergibt – etwa wenn eine Stückzahl für ein reines Gewichtsprodukt bestellt wird – wird nicht stillschweigend weitergebucht, sondern geflaggt. Der Innendienstleiter muss sich nicht darauf verlassen, dass jeder im Team jeden Sonderfall im Kopf hat.

    Ein Feature, das man vor allem daran merkt, dass ein Problem verschwindet

    Genau das macht die Einheitenvalidierung besonders: Sie fällt nicht durch ein neues Fenster oder einen zusätzlichen Klick auf, sondern dadurch, dass ein bestimmter Fehler einfach nicht mehr passiert. Keine falsch ausgelieferte Menge, weil eine Einheit übersehen wurde. Keine Rückfrage, ob „ST" wirklich „Stk" meint. In dieser Selbstverständlichkeit ist das im Vertriebsinnendienst bislang selten zu finden.

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  14. RPA oder KI-Agenten? Welche Automatisierung zu welchem Prozess passt

    „Wir automatisieren doch schon mit RPA – wozu brauchen wir jetzt auch noch KI-Agenten?" Diese Frage hören wir regelmäßig von IT-Leitern. Und sie ist nachvollziehbar. RPA hat sich für klar strukturierte, regelbasierte Prozesse bewährt. Im Vertriebsinnendienst stößt dieser Ansatz jedoch dort an Grenzen, wo Prozesse variieren und Entscheidungen erfordern. Genau hier liegt der Unterschied zwischen RPA und KI-Agenten.

    RPA und KI-Agenten automatisieren nicht dasselbe

    Beide Technologien werden unter dem Begriff „Automatisierung" zusammengefasst und deshalb oft miteinander verglichen. Doch sie folgen unterschiedlichen Prinzipien. RPA automatisiert die Ausführung. Ein Bot folgt vordefinierten Regeln und führt festgelegte Schritte aus. KI-Agenten setzen dagegen an einer anderen Stelle an. Sie bewerten Informationen, verstehen den Kontext und wählen innerhalb definierter Grenzen die passende Handlung. Es geht also nicht um eine intelligentere Variante von RPA, sondern um eine andere Form der Automatisierung.

    Der Unterschied zeigt sich dort, wo Prozesse variieren

    RPA funktioniert zuverlässig, solange Eingaben, Abläufe und Ergebnisse vorhersehbar sind. Im Vertriebsinnendienst ist das häufig anders. Kundenanfragen sind unterschiedlich formuliert, Angaben können fehlen, Dokumente variieren und immer wieder treten Ausnahmefälle auf. Ein RPA-Bot kann damit nur umgehen, wenn diese Fälle zuvor als Regeln definiert wurden. Andernfalls bricht der Prozess ab oder muss manuell übernommen werden.

    Das Problem ist deshalb nicht, dass RPA schlecht automatisiert. Die entscheidende Frage ist, ob sich der Prozess vollständig in feste Regeln übersetzen lässt.

    Wenn Prozesse Entscheidungen erfordern

    Genau hier kommen KI-Agenten ins Spiel. Sie können natürliche Sprache und unstrukturierte Informationen verarbeiten, unterschiedliche Informationen abgleichen und auf Basis des jeweiligen Kontexts die nächste Handlung auswählen. Bei Unsicherheit können sie einen Vorgang gezielt an einen Mitarbeiter übergeben, anstatt den Prozess einfach abzubrechen.

    Damit eignen sie sich besonders für Prozesse, in denen nicht jede mögliche Situation vorher definiert werden kann.

    Drei Fragen, um RPA von KI-Agenten zu unterscheiden

    Für die Wahl der passenden Technologie sind deshalb vor allem die Eigenschaften des Prozesses entscheidend:

    1. Wie stark variiert der Prozess? Kann das System mit unbekannten oder abweichenden Eingaben umgehen?

    2. Erfordert der Prozess Entscheidungen? Folgt das System festen Regeln oder muss es Informationen aus dem Kontext bewerten?

    3. Wie häufig verändert sich der Prozess? Bleibt der Ablauf stabil oder müssen Regeln regelmäßig angepasst werden?

    Wer diese drei Fragen ehrlich beantwortet, kann schnell einschätzen, ob im eigenen Vertriebsinnendienst RPA oder ein KI-Agent die richtige Wahl ist.

    Wo KI-Agenten im Vertriebsinnendienst Mehrwert schaffen

    Bei enmit setzen wir KI-Agenten dort ein, wo Prozesse durch hohe Varianz, manuelle Entscheidungen und zahlreiche Ausnahmefälle geprägt sind. Im Vertriebsinnendienst automatisieren unsere Lösungen unter anderem die Auftragserfassung, die Angebotserstellung und das E-Mail-Routing.

    Unsere Kunden erzielen dabei im Schnitt:

    • 90 % Zeitersparnis bei Routineprozessen

    • ROI in unter 6 Monaten

    • unter 1 % Fehlerquote in der automatisierten Verarbeitung

    Fazit: Nicht die Technologie entscheidet, sondern der Prozess

    RPA und KI-Agenten sind keine konkurrierenden Varianten derselben Technologie. RPA spielt seine Stärke dort aus, wo Abläufe stabil, regelbasiert und vorhersehbar sind. KI-Agenten werden dort interessant, wo Prozesse Kontextverständnis, Entscheidungen und den Umgang mit variierenden Eingaben erfordern.

    Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, welche Technologie moderner ist, sondern welche Automatisierung zum jeweiligen Prozess passt.

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  15. Wie generische KI-Agenten bei der Angebotserstellung scheitern

    Ein Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst bekommt eine Kundenanfrage per E-Mail: zehn Positionen, unterschiedliche Artikelnummern, eine handschriftliche Stückliste als Foto im Anhang. Bis das Angebot im ERP steht, hat er zwanzig Minuten damit verbracht, Artikel zu suchen, Preise zu prüfen und Daten von Hand zu übertragen.

    Das Problem liegt dabei selten am fehlenden Wissen – sondern daran, dass dieses Wissen nicht strukturiert vorliegt oder nicht mit den relevanten Systemen verbunden ist. Für die zuständige Person im Vertriebsinnendienst ist der Fall schnell nachvollziehbar, weil sie weiß, wo sie nachschauen muss – im ERP, im CRM, in der letzten E-Mail des Kunden. Für einen KI-Agenten wird es schwieriger, wenn genau diese Verbindung fehlt.

    Was kann ein generischer KI-Agent wirklich – und was nicht?

    Ein generischer KI-Agent kann Angebotstexte formulieren, Inhalte formatieren und aus Vorgaben einen sprachlich sauberen Entwurf erstellen. Genau darin liegt seine eigentliche Stärke.

    Ohne Anbindung an die relevanten Systeme und ohne einen klar definierten Prozess dahinter reicht das aber nicht für ein belastbares Angebot. Ihm fehlt der Zugriff auf validierte Artikeldaten, aktuelle Preise und den Kontext aus ERP, CRM und E-Mail. Die Folge: erfundene oder falsche Artikelnummern, nicht validierte Angaben, keine Einhaltung des eigentlichen Vertriebsprozesses. Am Ende muss das Angebot ohnehin manuell im ERP nachgepflegt werden – der Zeitaufwand bleibt bestehen, den die KI eigentlich reduzieren sollte.

    Die Herausforderung beginnt dort, wo ein Prozess stark von unternehmensspezifischen Regeln, Daten und Systemen abhängt – denn das ist nicht automatisch Bestandteil eines generischen Modells. Dabei gibt es typische Fälle:

    1. Relevantes Wissen liegt vielleicht schon digital vor – ist aber nicht strukturiert oder für einen KI-Agenten gar nicht zugänglich. Sonderabsprachen, individuelle Kundenwünsche oder Erfahrungswissen stehen in E-Mails, Excel-Listen oder verteilt über mehrere Systeme. Ein generischer Agent weiß in diesem Fall oft nicht einmal, wie er mit diesen Informationen umgehen soll, selbst wenn sie theoretisch vorhanden wären.

    2. Die Daten sind vorhanden, aber viele Regeln spielen zusammen. Im ERP können Standardpreise, Sonderkonditionen, Mengenstaffeln, Mindermengenzuschläge und Lieferbedingungen hinterlegt sein. Ein generischer Agent kann diese Informationen durchaus finden – die Frage ist, ob er daraus zuverlässig die richtige Entscheidung ableitet. Gilt die Sonderkondition noch? Hat sie Vorrang vor der Mengenstaffel? Was passiert, wenn zwei Informationen nicht eindeutig zusammenpassen?

    3. Es fehlt ein klar definierter Prozess zur Angebotserstellung – inklusive Anbindung an ERP, CRM und E-Mail. Ohne diese Integration kann ein Agent zwar einen Text erzeugen, aber keine belastbare Grundlage dafür liefern. Das Ergebnis sind Angebote mit falschen Artikeln oder nicht validierten Angaben – und ein Angebot, das am Ende trotzdem manuell im ERP nacherfasst werden muss.

    Je mehr solcher Regeln, Ausnahmen und fehlender Systemanbindungen zusammenspielen, desto weniger reicht es, einfach einen KI-Agenten mit den vorhandenen Daten zu verbinden. Die Herausforderung liegt dann nicht mehr im Verstehen der Informationen, sondern in der zuverlässigen Anwendung der dahinterliegenden Geschäftslogik und Prozesse.

    Deshalb geht enmit einen Schritt weiter

    Bei enmit verbinden wir die vorhandenen Daten im ERP mit der spezifischen Geschäftslogik des jeweiligen Unternehmens – Sonderkonditionen, Mindermengenzuschläge, Lieferpreise, Rahmenverträge und die Regeln, nach denen diese Informationen zusammenspielen. Dabei ist enmit direkt an ERP und E-Mail angebunden, folgt einem klar definierten Prozess zur Angebotserstellung und erstellt das Angebot direkt im ERP – statt nur einen Text zu liefern, der anschließend manuell nachgepflegt werden muss. Wenn Informationen fehlen oder ein Angebot nicht eindeutig ist, wird es nicht einfach automatisch entschieden. Stattdessen wird die Unsicherheit erkannt und gezielt an einen Menschen zur Prüfung übergeben.

    Vorteile welche unsere Kunden dadurch haben: 

    • Schnellere Bearbeitung: Mehr Angebote in derselben Zeit, ohne zusätzliches Personal – schnellere Rückmeldungen erhöhen die Abschlussquote und den Umsatz aus bestehenden Anfragen.

    • Zentralisiertes Wissen: Sonderkonditionen und Geschäftsregeln liegen an einer Stelle, statt auf Zetteln, in Excel-Listen oder im Kopf einzelner Mitarbeiter.

    • Mehr Zeit für aktiven Vertrieb: Weniger manuelles Nachprüfen bedeutet mehr Raum für Kundenbeziehungen und Abschlüsse.

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  16. Freiräume statt Neueinstellungen: Wie KI den Vertriebsinnendienst im Mittelstand entlasten kann

    „Wir müssten eigentlich zwei neue Leute im Innendienst einstellen." Diesen Satz hören wir im deutschen Mittelstand ständig – und er klingt plausibel. Mehr Aufträge, mehr Anfragen, mehr Aufwand, also mehr Personal. Was aber, wenn es einen anderen Weg gibt? Eine aktuelle Untersuchung des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn (IfM Bonn) lässt genau das vermuten.

    Sind Neueinstellungen trotz Fachkräftemangels eine Lösung?

    Mittelständische Unternehmen sind im Wettbewerb um Fachkräfte strukturell benachteiligt: geringere Löhne, weniger attraktive Standorte, eingeschränkte Weiterbildung im Vergleich zu Großunternehmen. Laut der IfM-Studie führt das dazu, dass der Mittelstand besonders häufig unter Stellenbesetzungsproblemen leidet – eine Lücke, die sich durch die demografische Entwicklung weiter vergrößern wird.

    Wer darauf ausschließlich mit Neueinstellungen reagiert, kämpft auf einem Arbeitsmarkt, der die passenden Fachkräfte schlicht nicht bereithält. Der eigentliche Hebel liegt woanders: bei den Tätigkeiten, die die bestehende Belegschaft schon heute erledigt.

    Die Lösung: substitutiver Einsatz von KI

    Die Studie unterscheidet zwischen substitutivem und komplementärem KI-Einsatz. Substitutiv bedeutet: KI übernimmt einzelne, klar abgegrenzte Tätigkeiten – ohne dass Stellen abgebaut werden. Genau diese Einsatzart dominiert laut IfM Bonn aktuell im Mittelstand und wirkt nicht verdrängend, sondern entlastend.

    In den untersuchten Fallbeispielen aus Steuerberatung, Handwerk und verarbeitendem Gewerbe zeigte sich ein wiederkehrendes Muster: Repetitive Aufgaben wie Belegverarbeitung, Angebotserstellung oder Kundenkommunikation werden von KI übernommen. Die frei werdende Zeit fließt in wertschöpfende Tätigkeiten.

    Wie enmit KI-Entlasung in den Vertriebsinnendienst bringt

    Genau das setzen wir bei enmit mit unserer KI-Software für den Vertriebsinnendienst um. Unser Ziel: dem Vertriebsinnendienst wieder mehr Zeit für den aktiven Vertrieb zu geben – und dafür gezielt administrative Routineprozesse zu automatisieren.

    • KI-Auftragserfassung – Aufträge aus allen gängigen Formaten wie E-Mail, PDF, Excel, XML oder CSV werden automatisch erfasst und direkt ins ERP übertragen

    • KI-Angebotserstellung – Angebote werden KI-gestützt vorbereitet, statt sie manuell zusammenzustellen

    • KI-E-Mail Routing – Kundenanfragen werden automatisch klassifiziert und an die richtige Stelle im Team oder direkt an unsere beiden anderen KI-Agenten weitergeleitet

    Keine dieser Anwendungen ersetzt den Vertriebsinnendienst. Sie geben ihm die Zeit zurück, die heute in Formularen und Dateneingabe verschwindet.

    Warum Freiräume schaffen wichtiger ist als Personal aufzubauen

    Nicht mehr Köpfe schaffen mehr Kapazität, sondern weniger Zeitaufwand pro Vorgang. Die IfM-Studie beschreibt das als kurzfristigen Effekt: Substitutiver KI-Einsatz kann Stellenbesetzungsprobleme mindern – ganz ohne einen einzigen neuen Mitarbeitenden.

    Wichtig dabei: Laut Studie sind es gerade niedrigschwellige, leicht integrierbare Anwendungen, die im Mittelstand den Unterschied machen – ohne große IT-Abteilung, ohne monatelange Implementierung. Genau für diesen Anspruch haben wir enmit entwickelt: Unsere KI-Software für den Vertriebsinnendienst lässt sich direkt in bestehende Prozesse und ERP-Systeme integrieren, statt sie zu ersetzen oder aufwendige IT-Projekte vorauszusetzen.

    Fazit: Nicht aufrüsten, sondern freispielen

    Der Fachkräftemangel im Vertriebsinnendienst lässt sich nicht wegrekrutieren – der Arbeitsmarkt gibt das nicht her. Er lässt sich aber entschärfen, indem bestehende Teams von genau den Aufgaben befreit werden, die ihre Zeit heute am stärksten binden. Mit KI-Software für den Vertriebsinnendienst wie enmit wird das für mittelständische Unternehmen schon heute umsetzbar.

    Nicht mehr Personal. Mehr Handlungsspielraum für das Personal, das schon da ist.

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  17. ERP-Systeme im KI-Zeitalter: Was sich jetzt wirklich verändert

    KI verändert Software grundlegend. Doch was bedeutet das konkret für ERP-Systeme, auf denen mittelständische Unternehmen ihre gesamte Prozesslandschaft aufgebaut haben? Wer derzeit vor allem auf Chatbots, Copilots und neue KI-Funktionen blickt, greift zu kurz. Die eigentliche Veränderung findet nicht an der Oberfläche statt, sondern auf einer tieferen Ebene. Sie betrifft die grundlegende Frage, wie Unternehmen ihre Prozesse künftig gestalten, miteinander verknüpfen und als zusammenhängende Prozessketten organisieren.

    Warum KI das ERP-System nicht einfach ersetzt

    Die Diskussion wird oft als Entweder-oder geführt. Entweder bleibt das ERP-System die zentrale Systemwelt, oder es entsteht darum herum ein loses Geflecht aus KI-Tools, das das ERP-System nach und nach verdrängt. Beide Bilder greifen zu kurz. Was tatsächlich entsteht, ist eine neue Arbeitsteilung zwischen dem ERP-System und spezialisierten Lösungen. Und diese Arbeitsteilung verändert, wo im Unternehmen der eigentliche Mehrwert entsteht.

    Was sich gerade wirklich wandelt

    Zwei Entwicklungen prägen den Wandel, den wir aktuell beobachten:

    • Mehr wird selbst gebaut – aber nicht mehr als monolithische Eigenentwicklung über Jahre, sondern als schnelle, modulare Prozessbausteine mit eingebauter KI, Low-Code-Workflow-Automatisierung und leichtgewichtigen Integrationen, die gezielt Lücken schließen.

    • Das ERP wird weniger „Alles-in-einem" und mehr Anker in einem offeneren Ökosystem. Der Grund: KI senkt die Integrationskosten spürbar. Und wenn Schnittstellen günstiger werden, lohnen sich mehr spezialisierte Tools mit echtem fachlichem Mehrwert.

    Kurz gesagt: mehr Tools, mehr Gestaltungsspielraum – aber auch mehr Architekturbedarf und mehr Fläche, die sauber orchestriert werden muss.

    Warum ERP-Systeme im KI-Zeitalter nicht an Bedeutung verlieren

    Gerade weil sich außerhalb des ERP-Systems mehr bewegt, können ERP-Systeme ihre eigentlichen Stärken klarer ausspielen als zuvor. Als System of Record bleiben sie die verbindliche Datenbasis, auf die sich alle anderen Systeme verlassen müssen. Gleichzeitig übernehmen sie als zentrale Instanz für die Kernprozesse überall dort eine unverzichtbare Rolle, wo Abläufe reguliert, auditierbar und reproduzierbar sein müssen. KI kann viele Prozesse beschleunigen. Sie ersetzt jedoch nicht die Notwendigkeit stabiler und prüfbarer Prozessketten.

    Warum generische Lösungen auf dem ERP-System nicht ausreichen

    Sobald Workflows komplex werden, präzisen Output erfordern und fachlich spezialisiert sind, stößt eine schnelle und generische Umsetzung an ihre Grenzen. Ein generischer Copilot kann Texte zusammenfassen oder Formulierungsvorschläge liefern. Er kann jedoch keine eingehende Anfrage vollständig prüfen, sie im ERP-System korrekt klassifizieren, mit Stammdaten abgleichen und automatisiert weiterverarbeiten, ohne dass am Ende doch wieder manuell nachgearbeitet werden muss.

    Genau in dieser Lücke entstehen neue Kategorien von Software. Dabei handelt es sich um Lösungen, die eng an das ERP-System angebunden sind, fachlich jedoch deutlich tiefer gehen als ein generischer Assistent. Sie nutzen die vorhandene Datenbasis, um daraus belastbare und prozesssichere Automatisierung zu machen. Für Bereiche mit hohem Volumen, klaren Mustern und geringer Fehlertoleranz, etwa im Vertriebsinnendienst, macht genau das den Unterschied zwischen einer hilfreichen Funktion und einem Prozess, auf den sich ein Unternehmen verlassen kann.

    Drei Entscheidungen für die ERP-Strategie der nächsten Jahre

    Wer die eigene ERP- und KI-Strategie für die kommenden Jahre plant, kommt an drei Fragen kaum vorbei:

    • Welche Prozesse im ERP sind durch KI wirklich automatisierbar – dort, wo Volumen hoch, Muster klar und der manuelle Aufwand messbar ist?

    • Wo reicht ein generisches Tool, und wo braucht es eine spezialisierte Lösung, weil Prozesse fachlich anspruchsvoll oder fehlerintolerant sind?

    • Wie sieht die Architektur aus, die beides zusammenbringt – ein stabiles ERP im Kern, ergänzt um Speziallösungen mit sauberen Schnittstellen?

    Fazit: Die Basis zählt, aber der Unterschied entsteht darüber

    Das ERP verschwindet im KI-Zeitalter nicht – im Gegenteil, seine Rolle als verlässliche Basis wird wichtiger. Aber allein reicht diese Basis nicht mehr, um im Wettbewerb den Unterschied zu machen. Der entscheidet sich dort, wo spezialisierte Software auf dieser Basis aufsetzt und aus stabilen Daten tatsächlich schnellere, verlässlichere Prozesse macht.

    Stabiles Fundament. Entscheidender Mehrwert darüber. Genau da wird es interessant.

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  18. So nehmen Sie Ihr Vertriebsteam bei der KI-Einführung mit

    Viele KI-Projekte im Vertriebsinnendienst scheitern nicht an der Technologie, sondern an der Einführung. Der häufigste Fehler: Die Geschäftsführung entscheidet top-down, welches Tool eingeführt wird, und kommuniziert das per Ankündigung an das gesamte Team. Was fehlt, ist der Beweis, dass es funktioniert – und genau der lässt sich nicht verordnen, sondern nur erleben. Der wirksamere Weg denkt umgekehrt: bottom-up statt top-down.

    Warum eine Ankündigung nicht reicht

    Eine Kick-off-Präsentation kann erklären, aber nicht beweisen. Vertriebsmitarbeiter, die seit Jahren mit denselben Excel-Vorlagen und ERP-Masken arbeiten, brauchen mehr als das Versprechen, dass ein neues Tool ihren Alltag verbessert. Sie brauchen den Beweis – am besten wird er selber erlebt. Ohne diesen Beweis passiert das, was in vielen Unternehmen zum stillen Standard wird: Das Tool existiert, wird aber nicht genutzt. Mitarbeiter kehren zu gewohnten Prozessen zurück, sobald niemand hinschaut. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil Unsicherheit stärker wiegt als eine einmalige Ankündigung.

    Bottom-up statt Top-down

    Der wirksamere Weg beginnt nicht mit einem Tool, sondern mit einem Gespräch. Bevor überhaupt ein Anwendungsfall feststeht, lohnt es sich, mit den Teams im Vertriebsinnendienst selbst zu sprechen. Wo verbringen sie heute die meiste Zeit mit manueller, repetitiver Arbeit? Welche Abläufe folgen ausreichend Mustern, sodass sie automatisierbar sind? Wo sehen sie selbst das größte Potenzial? Diese Fragen liefert niemand zuverlässiger als die Menschen, die den Prozess täglich ausführen. Das dreht die übliche Reihenfolge um: Nicht die Geschäftsführung legt fest, was automatisiert wird – das Team liefert die Antwort, aus der der Anwendungsfall entsteht.

    Der Proof of Value

    Aus diesem Gespräch ergibt sich ein konkreter Use Case für das Team – etwa die automatisierte Auftragserfassung. Genau diesen Use Case testet der Proof of Value. Er zeigt sich nicht in einer Meinung, sondern im Ergebnis: Funktioniert die Automatisierung im echten Tagesgeschäft zuverlässig, oder nicht?

    Was einen Piloten zu einem aussagekräftigen Proof of Value macht

    Nicht jeder Anwendungsfall eignet sich gleich gut für einen Piloten. Drei Kriterien entscheiden, ob ein Proof of Value im Vertriebsinnendienst aussagekräftig wird:

    • Ein Anwendungsfall mit hohem Volumen an wiederkehrenden, regelbasierten Aufgaben – etwa Auftragserfassung oder Angebotsbearbeitung

    • Klare Erfolgskriterien, die vor dem Start feststehen, etwa Zeitersparnis oder Fehlerreduktion bei einer konkreten Tätigkeit

    • Ein Zeitrahmen von wenigen Wochen, nicht Monaten

    Erfüllt ein Pilot diese drei Kriterien, liefert er innerhalb kurzer Zeit ein belastbares Ergebnis – die Grundlage für die nächste Entscheidung: skalieren oder nicht.

    Grundbausteine für eine erfolgreiche Skalierung

    Was eine Skalierung erfolgreich macht, entscheidet sich an einem einzigen Kriterium: Sie darf auf keiner Ebene einen großen Mehraufwand bedeuten.

    • Für die Geschäftsführung heißt das: keine neue Grundsatzentscheidung, sondern die Ausweitung eines bereits bewährten Systems

    • Für die IT heißt das: kein monatelanges Integrationsprojekt

    • Für die Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst heißt das: kein neues Experiment, sondern eine Lösung, die im eigenen Unternehmen bereits funktioniert hat

    Wo diese drei Bausteine stimmen, verläuft die Skalierung fast von selbst.

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Weniger Admin-Aufgaben, mehr Zeit fürs Wesentliche – sind Sie bereit?

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